musik


MASH - MUNDART SCHWYZER HITS

Peter Müller, Padi Bernhard, Markus Bösch, Thomas Tschan und Steph Annen im Jahre 2000 auf ihrem Bandbild der CD «mash.nidvobärn» mit dem Überhit «Ewigi Liäbi». (Foto: Paschi Reutener)

Im Jahr 2000 landete die Band mash mit ihrem Debütalbum «mash.nidvobärn» überraschend einen Hit – ganz ohne grosses Promotionsbudget. Das Album erreichte Platinstatus und hielt sich 30 Wochen in den Top 100 der Schweizer Hitparade. Besonders der Song «ewigi liäbi» aus der Feder von Leadsänger Padi Bernhard entwickelte sich Monate nach Veröffentlichung zum Radio-Dauerbrenner und zur Hymne verliebter Paare. "mash" wurde national bekannt.

2002 wechselte die Band von Zytglogge zu BMG Ariola (heute SonyMusic) und veröffentlichte ihr zweites Album «mash.erschti.hilf», welches direkt auf Platz 16 der Charts einstieg. Nach einer erfolgreichen Tour legte die Band 2003 eine Pause ein, um ein neues Album zu produzieren.

Währenddessen stürmte 2004 eine Funpunk-Version von «ewigi liäbi» die Charts. Carmen Fenk gewann mit dem Song das Finale der ersten "Musicstar"-Staffel im Schweizer Fernsehen – endgültig wurde «ewigi liäbi» damit zum Mundart-Evergreen.

2005 erschien das dritte Album «45minutä». Mit alltagsnahen Mundart-Texten und eingängigen Melodien blieb "mash" weiterhin erfolgreich. Ein Jahr später erschien das 4. und letzte "mash"-Album namens «mash&fründä», welches eines ihres letzten Livekonzerte für die Nachwelt auf einem Silberling festhielt. Am 16. Dezember 2006 versuchte es die Band dann in ihrer Ur-Formation noch einmal zusammen auf einer Bühne, doch die Luft war draussen und die Bandmitglieder trennten sich kurz darauf.

2007 wurde «ewigi liäbi» in der Kategorie "Lovesongs" der Schweizer Sendung "Die grössten Schweizer Hits" zum grössten Schweizer Liebeslied aller Zeiten gewählt, der Jodlerklub Wiesenberg veröffentlichte seine Jodelversion von «ewigi liäbi» und landete damit sogar in der Schweizer Hitparade und im September fand in der MAAG-Halle in Zürich die Premiere des Musicals statt... - doch trotz dieser enormen Aufmerksamkeit schaffte die Band ihr eigenes Comeback nicht mehr.

In Zusammenarbeit mit Tele Tell wurden im Spätsommer 2001 in der Obermatt (vis-à-vis Weggis) die Aufnahmen zum Videoclip gedreht. Verantwortlich dafür waren Manuela Willimann und Sandra Studerus, die mit dem Team des Innerschweizer Fernsehsender "Tele Tell" (heute "Tele 1") in wochenlanger Arbeit diesen Videoclip zusammengeschnitten hatten. Die Videopremiere fand am 11.11.01 im "Alpenrockhouse" in Kloten (ZH) vor 500 Personen anlässlich eines "mash"-Konzertes statt. Bis dahin hatte auch die Band den Videoclip zuvor noch nicht gesehen. 

mash.nidvobärn

Aufgenommen wurde «ewigi liäbi» in einem Track am Dienstag, den 7. März 2000 um ca. 21:00 Uhr in den Backyard Studios in Bern von Eric Merz zusammen mit Thomas Tschan am Keyboard. Die akustische Gitarre wurde tagsdarauf von Steph Annen eingespielt und die zweite Stimme am Samstag, den 11. März 200 von Caroline ChevinDas Album mash.nidvobärn wurde innerhalb von 7 Tagen aufgenommen und am 23. März 2000 in den Greenwood Studios in Nunnigen von Glenn Miller abgemischt. Sie erschien am 13. Mai 2000 beim Zytglogge-Verlag und hat sich bis heute über 50’000 mal verkauft. 

Im Jahre 2000 entstand in den Backyard-Studios in Bern das Debütalbum von Mash namens "mash.nidvobärn". Das "Making of" Film zeigt, wie die 12 Songs im März 2000 aufgenommen wurden und wer daran mitgearbeitet hat... - ein kleines Stück Musikgeschichte einer Band, die es heute nicht mehr gibt.

diskografie von mash

NIDVOBÄRN

2000

ERSCHTI.HILF

2002

45MINUTÄ

2004

MASH & FRÜNDE

2005